Grundlagen der Magnetfeldtherapie

Magnetische Energie ist für unser Leben so wichtig wie die Luft zum Atmen. Das Magnetfeld der Erde macht Leben auf unserem Planeten sogar erst möglich. Es schützt die Erdoberfläche vor den geladenen Teilchen des Sonnenwindes. Würde das Erdmagnetfeld "abgeschaltet", wäre menschliches, tierisches und pflanzliches Leben innerhalb kürzester Zeit zerstört.

Da Magnetfelder auf unserem Planeten allgegenwärtig sind, hat sich unser Körper komplett auf diese Felder eingestellt. Viele Abläufe in unserem Organismus werden von Magnetfeldern gesteuert. So unterstützen diese Felder den Transport von Stoffen in unsere Körperzellen und leisten damit einen enormen Beitrag zur gesamten Stoffwechselregulation. Die Bedeutung von Magnetfeldern für unsere Körperfunktionen kann man also gar nicht hoch genug einschätzen.

Durch unsere moderne Lebensweise mit Stress und Bewegungsmangel, aber auch durch Umweltbelastungen können die positiven Effekte des Erdmagnetfelds auf unseren Stoffwechsel allerdings beeinträchtigt werden. Die natürliche Fähigkeit unseres Körpers zur Selbstregulation nimmt ab und die Anfälligkeit für Erkrankungen steigt.

Durch den Einfluss äußerer Magnetfelder, die im Idealfall den natürlichen magnetischen Verhältnissen im menschlichen Organismus nachempfunden sind (wie die Magnetfeldsysteme von Medithera), können die körpereigenen Regulations- und Regenerationsmechanismen jedoch bestmöglich unterstützt werden. *

Meilensteine der therapeutisch genutzten Magnetfeldtherapie

Der Einsatz von Magnetfeldern hat in der Medizin eine lange Tradition. Schon in der Antike wurden natürliche statische Magnete zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Paracelsus, der große Arzt und Philosoph des 16. Jahrhunderts, gilt als einer der Begründer der neuzeitlichen Magnetfeldtherapie. Im Jahr 1600 veröffentlichte der englische Arzt und Naturphilosoph William Gilbert die erste wissenschaftliche Arbeit über Magnetismus und den menschlichen Körper. Der Einsatz von Magnetfeldern erlebte damit seinen ersten wissenschaftlichen Höhepunkt.

Die weitere Verwendung der therapeutisch genutzten Magnetfeldtherapie war nicht mehr aufzuhalten:

  • Im 18. Jahrhundert entdeckt der italienische Anatomie-Professor Luigi Galvani den Zusammenhang zwischen Elektrizität und Körperfunktionen und im 19. Jahrhundert beschreibt der englische Physiker Michael Faraday den Vorgang der elektromagnetischen Induktion.
  • Ende des 19. Jahrhunderts gelingt es Wissenschaftlern, Magnetfelder künstlich zu erzeugen, indem sie elektrischen Strom durch Ringe oder Spulen fließen lassen- ein Prinzip, das heute noch in verfeinerter Form in der modernen Magnetfeldtherapie genutzt wird.
  • Ab den 1960-er Jahren wurden die ersten pulsierenden Magnetfelder entwickelt, die in den folgenden Jahrzehnten ständig für medizinische Anwendungen weiterentwickelt wurden. Die von verschiedenen Herstellern angebotenen Systeme unterscheiden sich allerdings deutlich hinsichtlich der verwendeten Flussdichten, Frequenzen und der verwendeten Signalform (Sinus, Multisinus, Rechteck oder Sägezahn).
  • 2007 bringt Medithera sein impulsgetriggertes Magnetfeldsystem mit dem innovativen Medithera-Signal auf den Markt. Es ist das erste Magnetfeld, das sich an den natürlichen Verhältnissen im menschlichen Körper orientiert und zudem exakt dosiert therapeutisch eingesetzt werden kann.

 

* Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, geben wir folgenden Hinweis:
Die Wirksamkeit der Magnetfeldtherapie ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Schulmedizin nicht anerkannt.