Alles zur Technik - Was steckt hinter dem Magnetfeldsystem von Medithera

Wir reden nicht über Nachhaltigkeit - die Natur ist bereits seit über 10 Jahren unser Vorbild

Wer sich mit den technischen Grundlagen der Magnetfeldtherapie auseinandersetzen möchte, der kommt nicht ganz an den Fachdisziplinen Physik und Biophysik, sowie Chemie und Biochemie vorbei. Die Technik der Magnetfeldtherapie ist zunächst simpel. Ein Steuergerät, ein Leiter und somit ein Magnetfeld. Um jeden Leiter, durch den Strom fließt, bildet sich ein Magnetfeld. Wenn das so einfach ist, warum kosten die Geräte dann über Tausend Euro? Diese Frage wollen wir erläutern und einen kleinen Einblick in das zugrundeliegende Wissen werfen.

Was ist ein Signal?

Ein Signal ist eine Information, die von einem Sender ausgesendet wird. Die Information ist entweder im Signal „verpackt“ oder das Signal hat nur eine Information, die dann quasi erfolgt, wenn das Signal aktiviert wird und bleibt auch so lange bestehen, wie das Signal aktiviert wird. Ein Beispiel für ein einfaches, aber wirkungsvolles Signal ist ein Leuchtturm. Die „Art“ des Signals ist unmittelbar mit der Information verbunden und weist Schiffen den Weg – ohne eine weitere Kommunikation zu nutzen. Ebenso typisch für dieses Signal ist die Tatsache, dass es keinen „Auslöser“ oder auch „Erreger“ benötigt. Denn an dem Grund für die Information ändert sich nichts: „Hier ist die Küste – fahr da lang“. Ob in der Nacht oder am Tag, ob bei Frost oder Hitze, ob Januar oder Juni – es ändert sich bei diesem Beispiel nichts.

Welche Signale spielen im Körper des Menschen eine Rolle?

Im Körper des Menschen gibt es ebenfalls Signalgeber und Signalempfänger. Es gibt aber auch Auslöser, Blockierer und Signal-Transporteure. Unser Körper ist auf der Ebene der Signale derart Komplex, dass selbst die besten und modernsten Computer diese Komplexität noch nicht abbilden und reproduzieren können. Neben Hormonen, die als Signal bekannt sein dürften, spielen auch elektrische Potenziale eine wichtige Rolle. Ein wichtiges und wahrscheinlich das bekannteste Hormon ist das Insulin. Es gibt den Zellen als sogenannter „Türöffner“ das Signal, Zucker aus dem Blutkreislauf aufzunehmen. Man spricht hier vom Schlüssel/Schloss-Prinzip. Komplexer wird es bei elektrischen Potenzialen. Rezeptoren registrieren einen Reiz, geben diesen weiter und wenn eine definierte Menge dieser Reize entsteht, wird ein Signal ausgelöst. Nerven leiten diese Informationen mit Hilfe von elektrischen Potenzialen innerhalb der Nervenbahnen weiter an deren Ende Synapsen sitzen. Dorten werden dann Botenstoffe (Neurotransmitter) ausgeschüttet, welche die nächste Nervenzelle aktivieren.

Wie entsteht ein elektrisches Potenzial im Körper?

Eine Zelle kennt das Ruhe- und das Aktionspotenzial. Ein Ruhepotenzial entsteht durch eine bestimmte Anzahl positiv geladener Teilchen auf der einen und einen bestimmten Anzahl negativ geladener Teilchen auf der anderen Seite. Wir haben demnach ein negatives Potenzial auf der einen und ein positives Potenzial auf der anderen Seite. Wir sprechen nun von einer Potenzialdifferenz – von einer Spannung. Solche geladenen Teilchen stellen im Körper zum Beispiel das Natrium und das Kalium dar. Bei einer tierischen Zellen beträgt das Ruhepotenzial immerhin – 75 mV.

Wie kommt es zu einem Aktionspotenzial?

Um die einzelnen Bereiche im Körper (Zellen, Organe etc.) befindet sich eine Membran, die verhindert, dass Stoffe in den Bereich eindringen können, die dort nicht hingehören – also eine Barriere. Um die Aufnahme von Nährstoffen und Mineralien durchführen zu können, sind in dieser Membran „Schleusen“ eingebaut. Nahezu für jeden Stoff gibt es eine eigene, spezielle „Pforte“. Manche sind passiv und öffnen sich einfach um den Stoff den Durchgang zu ermöglichen, andere funktionieren wie eine Pumpe und  befördern aktiv den Stoff ins Innere der Zelle oder aus ihr hinaus. Manche Membranen haben kleinste „Löcher“, durch die stetig Stoffe in und aus dem Bereich gelangen können – man spricht vom Diffundieren. Da die Natur immer an einem ausgeglichenen Zustand interessiert ist, diffundieren die Stoffe von der Seite mit hoher Konzentration automatisch in den Bereich mit geringer Konzentration. Es ist also kein Wunder, wenn kein Ausgleich stattfinden kann, dass dann von Spannung gesprochen wird. Im Ruhezustand sind mehr negativ geladenen Teilchen im Inneren der Zelle. Diese können die Membran nicht passieren. Soll ein Aktionspotenzial ausgelöst werden, pumpt die „Natrium/Kaliumpumpe“ aktiv positive Ionen in das Innere und das Potenzial kehrt sich um – wir haben eine Aktion, ein Aktionspotenzial. Im Anschluss werden die positiv geladenen Ionen wieder aktiv aus der Zelle hinausgepumpt, um das Ruhepotenzial zu erreichen.

Wie funktioniert der Signaltransport

Um die Funktion bildlich zu erklären, greifen wir zu einer stark vereinfachten Darstellung. Stellen Sie sich die Nervenleitung als eine Kette von aneinander gereihten Zellen vor, die nacheinander in das Aktionspotenzial wechseln. Wie die Beine eines Tausendfüßlers wird das Signal weitergegeben. Anders bei Hormonen, die über die Blutbahn frei im Körper verteil werden und dann mehr oder weniger zufällig an der richtigen oder besser, passenden Stelle andocken.

Was ist nun das Besondere am „Medithera-Signal“

Um das Aktionspotenzial auszulösen, braucht es eine gewisse Menge an „Reizen“ . der sogenannte „Schwellenwert“ muss überschritten werden. Das Aktionspotenzial ist dann zeitlich befristet und fällt langsam ab. Um das Ruhepotenzial eindeutig und klar zu erhalten, geht der Reiz unter das vorher im Ruhezustand existierende Niveau. Man spricht bei diesem Signalverlauf von einer Sinuskurve. Im Schaubild ist dieser Verlauf dargestellt. Dieser Verlauf ist exakt das Vorbild für den Aufbau des „Medithera-Signals“

Wie kann man mit Magnetfeldern Signale erzeugen?

Wenn durch einen Leiter ein Strom fließt, baut sich ein Magnetfeld auf. Es gibt nun unterschiedliche Möglichkeiten diesen Aufbau des Magnetfeldes zu steuern. Wird schnell eine hohe Stromstärke (Ampere) erzeugt und nach einer gewissen Zeit wieder abgestellt, erhält man ein „Rechtecksignal“.

Wird die Stromstärke langsam gesteigert und schnell abgestellt, erhält man ein „Sägezahnsignal“. Wird die Stromstärke langsam gesteigert und langsam wieder abgebaut, erhält man eine Sinuskurve.

Für Medithera ist die Frequenz von Bedeutung, warum?

Wir haben erklärt wie ein Signal entsteht. Aber in der Natur ist die Anzahl der Signale in einer bestimmten Zeit von Bedeutung. Man spricht von der Frequenz. Beispiel: Ein tiefer Ton hat eine niedrige Frequenz, ein hoher Ton hat eine hohe Frequenz. Gehirnforscher konnten bei der Untersuchung der Hirnströme und den unterschiedlichen Gefühlslagen, sowie Aktivitäten (Schlaf/ Arbeit, Stress, Aufregung etc.) unterschiedliche Frequenzen messen. Wenn der Körper ein Signal verarbeiten soll, dann müssen nach unserer Auffassung die entsprechenden Frequenzen beachtet und umgesetzt werden.

Wozu benötigt man ein Steuergerät bei der Magnetfeldtherapie?

Die im Steuergerät verbauten Bauteile steuern die Stromstärke und die Anzahl der Impulse - Frequenz. Je nach Programmauswahl ändern sich beim Medithera-Steuergerät die Anzahl der Impulse – also die Frequenz. Und das eindeutig und klar definiert. Beim Programm „Relax“ wurden zum Beispiel Frequenzen ausgewählt, die in der Hirnforschung für Ruhe und Entspannung stehen.

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